Najet Adouani

Najet Adouani wurde 1956 in Tunesien geboren. Bereits als Kind schrieb sie Gedichte und Erzählungen. Sie studierte Journalistik und arbeitete in Redaktionen verschiedener oppositioneller Zeitungen und Zeitschriften. In Tunesien sowie im Libanon veröffentlichte sie insgesamt sechs Lyrikbände sowie einen Band mit Erzählungen. Mehr als 15 weitere Manuskripte sind bisher unveröffentlicht geblieben.

In ihrer Prosa und Lyrik setzt sich Najet Adouani immer wieder mit gesellschaftlichen Tabuthemen auseinander und prangert die häufig religiös geprägte Scheinheiligkeit der gesellschaftlichen Moral an. Ihre Texte sind provokant und scharfzüngig, oft experimentell, und reich an meisterhaft gestalteten Wortbildern.

Najet Adouani engagierte sich in ihrer Heimat für Menschenrechte und für die Freiheit des Wortes. Nach dem Arabischen Frühling (2011) wurde sie in Tunesien von den erstarkten Salafisten bedroht und gezwungen, ihre schriftstellerische Tätigkeit aufzugeben. Im Herbst 2012 ging sie ins Exil nach Deutschland. Zuerst nach Weimar, unterstützt durch ein Friedl-Dicker-Stipendium, später nach Berlin, als Stipendiatin im Writers-in-Exile-Programm des PEN. Najet Adouani lebt und arbeitet in Berlin.

Presse- und Medienberichte zu Najet Adouani, Interviews und Essays:

 

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